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    Fa. Trix

    Trix Modelleisenbahnen Trix sammeln

    Trix – ein großer Modelleisenbahner!

    Im Jahre 1927 übernahm Stephan Bing, davor Geschäftsführer der Firma Bing (Bing Werke), mit zwei anderen Teilhabern den kleinen Nürnberger Blechspielzeug-Hersteller Anfoe, benannt nach dessen Gründer Andreas Foertner, J. Haffners Nachfolger. Die Vorgängerfirma Haffner war seit 1838 bekannt als Zinngießerei.

    Die übernommene Firma begann alsbald ihre Produktion mit Metallbaukästen. Diese wurden erstmals 1930 mit der Bezeichnung „Trix“ ausgeliefert. Die Bezeichnung soll von der Dreifachlochung des X-Profils abgeleitet worden sein. „Tri“ für 3 und „X“ für das so benannte Profil.

    Auf der Leipziger Messe im Jahre 1935 stellte die Firma, die sich nun „Trix Vereinigte Spielwarenfabrik“ nannte, eine erste Modelleisenbahn in Spurweite OO (HO) vor, – den Trix-Express. Die Gleise besaßen 3 Schienen; der Gleiskörper bestand aus Bakelit. Den Trix-Express entwickelte Stephan Bing zusammen mit dem ehemaligen Bing-Konstrukteur Oswald Fischer, der mittlerweile nach dem Konkurs von Bing mit mehreren ehemaligen Bing-Mitarbeitern von Trix angestellt worden war. Die Ähnlichkeit des Trix-Express zu Bing-Bahnen war unübersehbar.

    Im Jahre 1938 emigrierte Stephan Bing, der Jude war, nach England. Vorher verkaufte er die Firma Trix an Ernst Völk und Partner und widmete sich in England seiner von ihm bereits im Jahre 1935 gegründeten Tochterfirma „Trix Limited“. Im 2. Weltkrieg wurden die Anlagen von Trix in Nürnberg zu fast einhundert Prozent zerstört. Die Produktion konnte erst wieder im Jahre 1948 aufgenommen werden. Entsprechend dem Trend, auch bei den anderen Herstellern, konzentrierte man sich auf die Weiterentwicklung der Modelleisenbahn mit Spurweite HO.

    Im Jahre 1965, kurz nachdem man die kleinere Spur N mit der berühmten Minitrix ins Programm genommen hatte, wurde die Firma an die größere Schildkröt-Gruppe verkauft. Von dort wechselte sie im Jahre 1971 zur Gama-Mangold-Gruppe. Auf dem großen Markt der Modelleisenbahnen nahm man dann anfang der 70er Jahre hinter Märklin und Fleischmann den dritten Rang ein.

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