Fachgerechte Restaurierung von alten Öfen

Tipps und Tricks rund um das Sammeln von alten Öfen, Eisenöfen und gusseisernen Öfen

Der Kauf eines alten Ofens und seine Aufarbeitung

Schon beim Kauf eines alten gusseisernen Ofens heißt es achtzugeben. Zumeist ist es doch so, dass wenn ich einen alten Eisenofen suche, ihn auch irgendwann in betriebsfertigem Zustand haben möchte. Also heißt es, zu schauen, in welchem Zustan sich mein gutes auserwähltes Stück befindet. In der Regel sind die Exponate doch sehr verrostet. Dies hat mich allerdings noch nicht davon abgehalten, ein solches Stück auch zu erwerben. Nur, seine eigenen Möglichkeiten, ein solches Exponat auch selbst aufarbeiten zu können, sollte man einschätzen können. Die Restauration eines alten Eisenofens kann sehr aufwändig sein. Wenn man die Aufarbeitung in fremde Hände gibt, wird es zudem recht teuer. Schon das Entrosten ist eine schwierige und langwierige Arbeit. Das Entrosten ist bei größeren Flächen ohne die Benutzung eines Sandstrahlgerätes kaum machbar. Sich ein solches für ein oder zwei Exponate anzuschaffen, rentiert sich kaum. Diese Arbeit sollte man tunlichst an Spezialisten vergeben. Sind die Exponate allerdings relativ klein, so kann man mit einer groben Eisenbürste oder einer Eisenbürste als Vorsatzgerät für eine Bohrmaschine auch gute Ergebnisse erzielen. Meinen kleinen Ofen sowie die Ofenplatte habe ich mit einer Eisenbürste selbst entrosten können. Wie gesagt, macht mir Rost beim Kauf nicht unbedingt zu schaffen. Ein gänzlich anderer Fall wird dann eintreten, wenn gusseiserne Teile gebrochen sind oder einen Riss aufweisen. Diese sind in der Regel nicht mehr reparabel! Ein Nachgiessen macht wenig Sinn und ist auch kaum möglich. Wir müssen dann überlegen, welche Funktion das gebrochene oder gerissene Stück erfüllt. Will ich den Ofen wieder in Betrieb bringen, sollte in den meisten Fällen bei gebrochenem Guss auf einen Kauf verichtet werden. Will ich das gute Stück allerdings lediglich als Dekorationzweck aufstellen, kann ich mir den Kauf überlegen. Der Kaufpreis muss dann allerdings entsprechend niedrig ausfallen. Den Bruch kann ich später durchaus mit einer Paste schließen und „unsichtbar“ machen. Der Ofen ist jedoch nur noch als Deko verwendbar, – und mit fachgerechter Restauration hat das Ganze natürlich nur wenig zu tun. Vielleicht sind aber auch Einzelteile, welche durchaus sammelswert sind, wie zum Beispiel schöne Ofenplatten, noch vorhanden.

Als erstes sollte man sich sein erstandenes gutes Stück in sämtliche Einzelteile zerlegen. Erst dann erkennt man die zu bearbeitenden Stellen. Noch vor dem Sandstrahlen sollte man die Scharniere und Angeln, die zumeist festgerostet sind, wieder gängig machen und gut einölen. Die Endbehandlung kann dann mit einer Paste, welche feuerbeständig ist, erfolgen. Ich habe bei meinen Einzelteilen mit der Eisenpaste „Creme Chaumont“ der Firma Liberon gute Erfahrungen gemacht.

siehe auch: Hauptseite Alte Öfen, Ofentypen und Bezeichnungen

siehe auch  Empfehlenswerte Museen, Anbieten und Suchen, Sammler von alten Öfen

18 Kommentare über “Öfen restaurieren”

  1. Thomas schrieb:
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    Ich habe einen alten Jugendstilofen. Leider tritt an einer Ecke an der Außenkeramik und oben am Klappdeckel Rauch aus. Weiß jemand wie ich das beheben könnte? Wäre dankbar ein paar gute Ratschläge zu bekommen. Wäre sehr schade, den Ofen nicht zu nutzen.

  2. PatrWink schrieb:
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    Wie ist das denn bei einem Schmelzofen?
    Kennt sich da jemand aus?
    Wie muss man den denn dann ausmauern, dass man den benutzen kann?

  3. Student schrieb:
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    Hallo

    ich habe einen Kamin der Marke Supra Rivoli 8.

    Die hinter Gussplatte im Feuerraum und die Seitenwände haben einen Riss.

    Wie Repariert man soewas? Kann man Gusseisen schweißen?
    Oder kann jemand Ersatzteile anbieten?

    MfG

  4. Tollison Diana schrieb:
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    Hallo!
    Ich habe einen Küppersbusch antiken Ofen/Herd geerbt. Der Anschlussstutzen fehlt aber. Wer kann mir bitte weiterhelfen?
    Danke für Hilfe!
    Liebe Grüße
    Diana

  5. Kirsten schrieb:
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    Guten Tag,

    wer kann uns diesen Lange Svendborg Ofen restaurieren bzw. besichtigen und ein Angebot erstellen? Raum Frankfurt / Spessart.

    Danke!

  6. Helmut Christian schrieb:
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    ich such ganz dringend günstiges Marienglas 4 stück 25×25 cm. weiß wer vielleicht wo ich das bekomme ???

  7. Gesa Köhl schrieb:
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    Guten Tag,
    wir haben einen alten funktionsfähigen Kanonenofen geerbt, den wir bei uns im Haus zur Dekoration aufstellen (aber nicht anschließen) wollen. Leider ist er vollkommen verrußt.
    An wen kann ich mich im Raum Frankfurt (Main) wenden, um den Ofen reinigen zu lassen? Wir können ihn auch dorthin transportieren.

  8. Eugen Vogel schrieb:
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    Hallo,.ich bitte um die hilfe.Ich habe im alten Keller ein Etagenofen gefunden,in einem schlechten zuschtand .Auf eine Platte ist eine anschrift ( KUHN&HALBERSTADT INGOLSTADT ).Kann mir jemand sagen um was für eine Firma es sich handelt und gibt es dazu irgend welche literatur.Ich wäre auch über Hinweise dankbar

  9. Christine Teuscher schrieb:
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    Hallo, ich suche einen Fuss für einen gusseiernen Ofen von De Dietrich in Form einer Löwenpfote. Leider ist er beim Transport abgebrochen.
    Ich wäre auch über Hinweise dankbar, wo man sowas kriegen kann.
    Gruß Teuscher

  10. Christine Teuscher schrieb:
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    Hallo, ich suche einen Fuss für einen gusseiernen Ofen von De Dietrich in Form einer Löwenpfote. Leider ist er beim Transport abgebrochen.
    Ich wäre auch über Hinweise dankbar, wo man sowas kriegen kann.

  11. Roman Schulz schrieb:
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    Hallo, ich suche für eine Roeder Küchenherd, einen Rauchrohranschluss. Auf der Herdplatte mit Bajonettverschluss 120 mm.

    Danke, Grüsse Roman

  12. Benjamin G. schrieb:
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    Hallo Zusammen!

    Habe im Keller einen alten Ofen Buderus 1731 entdeckt.

    Gerne an Liebhaber abzugeben.

    Bilder habe ich bereit zum Senden.

    benjamin.griesser@gmx.de

    Liebe Grüße

  13. Hedwig Henn schrieb:
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    Schöner Jugendstil-Kachelofen abzugeben!
    Wir haben ein Haus erworben, in dem dieses Prachtstück enthalten ist. Da wir den Platz anderweitig nutzen wollen, suchen wir Sie, Liebhaber/innen für ein antikes Schätzchen. Sind Sie neugierig geworden, rufen Sie uns gerne an: 01704800297 oder hedwighenn@Web.de.

  14. Manfred Zalfen schrieb:
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    Wie bei so vielen Menschen…, auf dem Speicher meines alten Fachwerkhauses in Nordhessen stehen zwei Öfen für Liebhaber:
    1. Ein kleiner Wärmeofen aus Südfrankreich, wahrscheinlich aus einem kleinen Chateau (ca. 60x45x55), lindgrüner Guss, emailliert;
    2. Eine Art Kachelofen viereckig, (ca. 45x45x135), grüne kacheln, der Ofen ist zerlegt, kann aber wieder zusammengesetzt werden.
    Gegen Gebot
    Info uner 0561 77 77 38, bei Angabe einer e-mail schicke ich Fotos.

  15. Jochen Vorwig schrieb:
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    Guten Tag allerseits,
    habe mal einen dreiteiligen rel. dickwandigen sehr narbig verrosteten Kanonenofen ergattert.
    Dieser war am Umfang des mittleren Teiles fast zu 3/4 durchgebrannt, heißt eine Ritze von etwa 1 – 1,5 cm.
    Mit dem Winkelschleifer das letzte Viertel durchgeschnitten, so daß der Spalt noch max etwa 0,5cm aufwies.Ich habe wie sich das bei Guß so gehört im mitteleren Teil anständig Feuer gemacht (wegen der Spannung),
    Gluht raus und mit Gußelektroden geschweißt, geht nicht so gut. Nochmal Feuer machen — fertig, er funktioniert seit einigen Jahren und ist dicht.
    Übrigens bei teuren Objekten würden ich mal eine Spezialschweißerei konsultieren…

    Gruß aus Westfalen

  16. Uwe Pilz schrieb:
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    Wer kann mir weiterhelfen?

    Suche Info über einen dänischen Säulenofen
    vermutl. Jugendstil, etwa um 1900 gegossen
    mir der Aufschrift: JERNSTOBERIET“GODTHAAB“.
    Innen sind viele Teile mit der Aufschrift:
    NO.80 markiert.
    Wer weiss etwas genaueres über Herkunft und Alter
    oder Historie, oder wo man dies bekommen könnte?

  17. rolfhempelt schrieb:
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    Hallo!
    wer kann mir helfen mein kleines Backofenproblem zu lösen?
    Bin seit einiger Zeit dabei unser kleines sizilianisches Rustiko zu restaurieren und bewohnbar zu machen. Habe mich lange davor gedrückt die Sache mit dem Kaminofen anzugehen, doch nun ist das Haus bald fertig. Würde ihn gern für uns funktionsfähig machen. Allerdings bin ich nicht bereit, so wie die Vorbesitzer im letzten und vorletzten Jh den Rauch einfach durch das Zimmer und dann durch das undichte Dach entweichen zu lassen (bisher hatte der Ofen keinen Kamin), zumal das Dach nicht mehr undicht ist.

    Der Ofen ist kuppelförmig aus kleinen roten Klinkern gemauert und hat vorn eine Öffnung zum befeuern und beschicken mit Backgut. Gerne würde ich im Scheitelpunkt eine Öffnung für einen Edelstahlkamin vorsehen, statisch läßt sich das sicher mit einem Druckring lösen aber ich bin mir nicht sicher ob der Kamin dann auch überhaupt zieht. Die mögliche Kaminhöhe (bei 40cm über Dach) beträgt dann nur 1,50 m hoch.

  18. Firma Traumöfen schrieb:
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    Wer wirklich beabsichtigt, sich einen original antiken Ofen oder Küchenherd zu kaufen, der findet viele Informationen bei http://www.sicherer-ofenkauf.de und http://www.traumofen.de
    Diese Seiten sollte JEDER vor dem Kauf lesen.

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