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Rechenpfennige

Rechenpfennige waren Münzen, die keinen eigentlichen Wert besaßen und nur zum Rechnen gedacht waren. Im Grunde waren es auch eher Metallkreise oder Metallmarken, die nur wegen ihrer Ähnlichkeit den Münzen zugeordnet und auf einem Tuch, Tisch oder Brett mit Linien als Kennung für „Einer“, „Zehner“, „Hunderter“ und „Tausender“ positioniert wurden. Auf einer Linie wurden maximal vier Rechenpfennige verwendet, danach wurden die Rechenpfennige mit einem Rechenpfennig um eine Linie weiter nach oben gezogen. Man kann diese Rechenform mit dem aus dem asiatischen Raum stammenden Abakus-Rechner vergleichen. Derartige Rechner gehören heute im wahrsten Sinne des Wortes der Geschichte an.

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