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Ra Re

Randstab

Als Randstab wird der erhöhte Münzrand bezeichnet. Er liegt auf der Höhe des Münzreliefs der Münzen und soll dazu beitragen, dessen frühzeitige Abnützung zu verhindern.

Rechenpfennige

Rechenpfennige waren Münzen, die keinen eigentlichen Wert besaßen und nur zum Rechnen gedacht waren. Im Grunde waren es auch eher Metallkreise oder Metallmarken, die nur wegen ihrer Ähnlichkeit den Münzen zugeordnet und auf einem Tuch, Tisch oder Brett mit Linien als Kennung für „Einer“, „Zehner“, „Hunderter“ und „Tausender“ positioniert wurden. Auf einer Linie wurden maximal vier Rechenpfennige verwendet, danach wurden die Rechenpfennige mit einem Rechenpfennig um eine Linie weiter nach oben gezogen. Man kann diese Rechenform mit dem aus dem asiatischen Raum stammenden Abakus-Rechner vergleichen. Derartige Rechner gehören heute im wahrsten Sinne des Wortes der Geschichte an.

Resopal

Resopal leitet sich ab aus den Wörtern Resina und Opal. Resina ist die lateinische Bezeichnung für Harz. Resopal wurde 1930 erfunden. Diese Schichtstoffplatten auf der Basis von Kunstharz wurden bereits 1930 erfunden und in der Möbelindustrie verwendet. In den Schichten können alle möglichen Farben und Muster dargestellt werden. Aufgrund seiner Stabilität gegenüber äußeren Einflüssen wird Resopal in vielen Bereichen außerhalb des Möbelbaus eingesetzt. Nach dem Krieg erfuhr Resopal eine kaum gekannte Renaissance im Zuge der Nierentisch-Ära.

Revers

Rückseite einer Münze