Paperweights sammeln

Einleitung

Ihr Name Paperweights weist bereits darauf hin. Die gläsernen Briefbeschwerer haben besonders in Großbritannien eine große Tradition. Aber nicht nur dort, auch in Frankreich sind sie als „Presse papiers“ seit dem 18. Jahrhundert äußerst beliebt. Die Faszination dieser Sammelleidenschaft hat seit einigen Jahren aber auch hierzulande Fuß gefasst. Paperweights sind zwar, seit sie hergestellt werden, ein beliebtes und begehrtes Sammelgebiet, in Deutschland begann die Sammelleidenschaft jedoch erst mit den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts. Mir persönlich waren sie Anfang der 70er, als ich häufig auf Flohmärkten, zum Beispiel in Frankfurt, unterwegs war, noch nicht bekannt und sie waren mir im Warenangebot auch nicht aufgefallen.

Geschichte der Paperweights

Obwohl Paperweights erst seit dem späten Mittelalter in Europa bekannt sind, wurden Teile ihrer Herstellungstechniken schon von den alten Ägyptern angewendet. Das Besondere bei den Paperweights ist das Einbringen kleinster Glasstückchen, welche zu bestimmten Mustern und Motiven geordnet werden. Da die gläsernen Kugeln für eine optische Vergrößerung sorgen, erkennt man Fehler in der Herstellung sofort. Es kommt also darauf an, die einzubringenden und dann einzuschmelzenden Glasteilchen sehr fein und präzise zu bearbeiten. An dieser Präzisionsarbeit lassen sich die guten historischen Exponate von der Billigware aus Fernost unterscheiden.

Paperweights, wie wir sie heute kennen, kamen datiert am 10. August 1845 zur 3. Industrie-Ausstellung in Wien auf den Markt. Die italienische Glasmanufaktur Pietro Bigaglia stellte dort ihre „Fermacarte“, auf deutsch Briefbeschwerer, aus. Nach der Ausstellungsliste dürfte der Glasbläser Vigaglia der einzige Aussteller von Briefbeschwerern gewesen sein. Es gilt allerdings als gesichert, dass auch in den böhmischen und französischen Glaszentren gleichzeitig Paperweights entstanden. So sind die gläsernen Briefbeschwerer in den böhmischen Glashütten seit den 20er Jahren des 19. Jahrhunderts, also der Zeit des Biedermeier, bekannt. Auch im traditionsreichen England dürfte die Herstellung der Paperweights vorangetrieben worden sein. Wir akzeptieren heute ja auch die englische Bezeichnung „Paperweights“ für diese Art gläserne Briefbeschwerer, was als eine Hommage an die diesbezügliche lange Tradition und die große Zahl an Sammlern dort, nämlich die weltweit meisten, zu verstehen ist. England war Vorreiter beim Postwesen und die ersten Briefmarken der Welt, die „One Penny Black“ von 1840 und die „Penny Red“, stammten aus England. Die Entwicklung des Postwesens hatte sich selbstverständlich auf das Briefeschreiben als einer Form der Verständigung und Mitteilung über große Entfernungen ausgewirkt. Die letter-weights, wie die Paperweights zunächst in Großbritannien genannt wurden, passten irgendwie zu diesem neuen aufstrebenden Bildungsbürgertum.Beispiel eines modernen Paperweights

Auf dem Bild sieht man ein modernes Paperweight

Wie werden Paperweights hergestellt

Beispiel Paperweight mit Blüten: Mit der langen Glasmacherpfeife, einem ca. 1,70 Meter langem Rohr aus Eisen mit Mundende und Holzgriff als Schutz gegen Hitze, entnimmt der Glasbläser eine etwa 5-Mark-Stück große Menge an flüssigem Glas aus dem Glasofen, bläst kurz an und schafft dadurch eine erste kleine Blase, den Kölbel. Dieser Kölbel wird nach erneutem Erhitzen und Wälzen in Farbglassplittern nochmals zur Schmelze in den Glasofen gegeben. Dies dauert so lange, bis die Farbglassplitter geschmolzen sind; die Farbe zerläuft an der Oberfläche des Kölbels. Nun kann man den Kölbel mit Glas überfangen: man taucht ihn in flüssiges, heißes und farbloses Glas und formt anschließend diesen Batzen Glas rund. Nun könnte man wiederum weiter dekorieren und und farbiges Glas aufsetzen. Man könnte gelbe und rote Blüten sowie grüne Blätter gestalten. Dazu nutzt man feineres Werkzeug. Doch wie wird der Stängel der Blume hergestellt? Hierzu sticht man mit einer Nadel von oben mitten durch die Blüte so weit in die weiche Glasmasse, wie man den Stängel gestalten möchte. Auch dieses Motive werden anschließend nochmals mit flüssigem farblosem Glas überfangen. Aber dies hier Beschriebene ist nur eine von vielen Techniken. Auch gibt es Techniken, die das Herstellen eines Motivs aus verschieden farbigem Glas mit Hilfe eines Petroleumbrenners, Glasschere und Zange beschreiben, bevor das so im Voraus geschaffene fertige erkaltete Motiv in eine heiße Glaskugel eingeschmolzen wird! Kugeln konnte man mit oder ohne gewölbte Holzformen runden. Die Kugel blieb wohl beim Abkühlungsprozess, der schon mal einen Tag dauern konnte, an der Pfeife und wurde erst nach Erkalten abgetrennt. Die Trennstelle wurde anschließend glatt geschliffen.

Millefiori – die absolute Krönung

Wenn das farbige Motiv das Wichtigste am Paperweight ist, so ist die Krönung des Motivs das „Millefiori“. Millefiore bedeutet tausend Blumen und ist das Motiv des klassischen Paperweights schlechthin. Hierbei sind in unzähligen Formen eine Vielzahl an Blümchen oder Blüten angeordnet, kaum zu zählen, daher der Begriff Millefiori, und unterschiedlichst gemustert. Man bekommt solche Muster zustande, indem man viele verschiedenfarbige Glasstangen erhitzt und zu langen farbigen Glasfäden auseinanderzieht. Diese verschiedenen Farbfäden bündelt man nach Erkalten, erhitzt sie nochmals und kann nach Erkalten diesen nun vielfarbigen Glasstrang mit der Glasschere in kleine Zylinder schneiden und auf dem Kölbel anbringen. Ich bin nun leider kein Glasbläser und kann daher nur in sehr vereinfachter Form diese Arbeitstechnik, die auch viele verschiedene Wege kennt, welche zum Ziel führen, versuchen zu erklären. Der Fachmann möge mir an dieser Stelle verzeihen!

Die klassische Phase

Auf die Gründe des Aufkommens von Briefbeschwerern um die 1840er Jahre habe ich bereits hingewiesen: die Entwicklung des Postwesens und die Präsentation der Paperweights auf der Wiener Industrieausstellung. Das Interesse an der Vermarktung der gläsernen Kugeln stieg nach der Ausstellung nochmals beträchtlich an. Vorbild der europäischen Manufakturen aus Böhmen, aus Frankreich oder aus England waren natürlich die Millefiori-Paperweights von Bigaglia. Diese Millefioris waren charakteristisch für die sogenannte klassische Phase der Paperweights, die um 1840 begann und bereits zwischen 1860 und 1870 wieder zu Ende ging. Dominierend während dieser klassischen Phase waren französische Hersteller; sie produzierten die größte Zahl an Paperweights. Die bekanntesten Hersteller waren die Kristallmanufakturen Baccarat, Clichy und St. Louis. Baccarat in Lothringen an der Meurthe existierte bereits seit 1764 und stellt noch heute erlesenes Kristall her. Sie stellte bereits Anfang des 19. Jahrhunderts als erste Manufaktur Frankreichs buntes Kristall her. Die Millefioris von Baccarat während der klassischen Phase hatten oftmals Teufel- oder Tiersilhouetten wie Pferd, Hund, Affe, Hirsch usw. zum Thema. Oftmals kamen auch Blumen wie Stiefmütterchen oder Schmetterlinge vor.

Clichy nordwestlich von Paris in der Ile-de-France wurde 1839 gegründet und stellte borhaltiges Glas her. Dieses war extrem klar. Berühmt war die Clichy-Rose sowie Überfang-Paperweights. Die Technik des Überfangs habe ich bereits erwähnt; das Exponat wird hierbei nochmals mit einer Schicht heißem Glas überzogen. Diese Schicht war normalerweise klar. Clichy arbeitete oftmals mit farbigem Überfang. Dies konnte auch mehrfach geschehen. Der Clou ist, dass durch Freischleifen eines Sichtfensters das Motiv im Innern des Paperweights freigelegt wurde.

Die Kristallmanufaktur St. Louis gehört zu den ältesten Glasmanufakturen überhaupt. Sie gab es schon seit 1586 im Münzthal im Departement Moselle. Nach Zerstörung im 30jährigen Krieg wurde sie 1767 neu gegründet. Sie erfand als erste auf dem europäischen Festland das Bleikristall und sie produziert bis heute im Luxussegment. Auch ihre Paperweights waren von absoluter Reinheit. Die Auflagen der Franzosen waren insgesamt sehr hoch.

Während der klassischen Phase wurden natürlich auch Paperweights in Böhmen hergestellt. Allerdings arbeiteten die böhmischen Glashersteller ohne Bleizusatz. An die Klarheit des französischen Glases kamen sie nicht heran. Die Paperweights besaßen einen eher gräulichen bis gelblichen Ton. Die Motive der böhmischen Millefioris waren denen aus Clichy, Baccarat oder St. Louis zwar ähnlich, aber insgesamt unterschieden sie sich durch die Qualität in der Klarheit sowie der Herstellungsgröße. Die französischen Paperweights waren kleiner. Die Auflagenzahlen der böhmischen Hersteller waren sehr viel geringer, so dass Millefioris der klassischen Phase aus Böhmen entsprechend Angebot und Nachfrage heute sehr gesucht sind und der Preis entsprechend hoch ist. Überhaupt sind klassische Paperweights so gut wie nicht mehr im Handel und an den gewohnten Orten wie Flohmärkten überhaupt nicht mehr zu finden.

Ein weiterer interessanter Hersteller klassischer Millefioris war Murano bei Venedig. Muranoglas war schon spätestens seit der Renaissance berühmt und sie sollen auch zu den allerersten Produzenten von Paperweights gehören; wahrscheinlich sind sie auch die ersten. Allerdings kam auch ihre Qualität nicht an die der französischen Hersteller heran; auch das böhmische Glas war noch klarer. Was den Murano-Millefioris oftmals fehlte, was der schon angeschnittene Lupeneffekt. Dieser geht verloren, wenn das Motiv in der Glaskugel zu sehr Richtung Rand ausgedehnt wird.

Erwähnenswert sind klassische Millefioris auch aus England, so vom Glasproduzenten George Bacchus in Birmingham; er orientierte sich in seinen Motiven eher an Murano. Jedoch waren auch dessen Auflagezahlen gering.

Die nachklassische Phase

Diese Phase begann etwa um 1870. Die hohe Kunst der Millefioris wurde nun nicht mehr erreicht. In unserem Raum war wiederum Böhmen führend, aber es gab auch Hersteller in Thüringen, im angrenzenden Erzgebirge oder im Bayrischen Wald. Nach und nach stellten Manufakturen sogar im osteuropäischen und dann auch gesamteuropäischem Raum Paperweights her. Die nachklassischen Briefbeschwerer waren einfacher, zumeist mit Blumenmotiven und wurden nicht nur in Böhmen in Arbeitspausen oder gar in der Freizeit hergestellt. Man spricht daher auch von Volkskunst-Paperweights. Man benutzte den farbigen Abfall aus der Glasproduktion.

Volkskunst-Paperweights sind nicht losgelöst von den gesellschaftlichen und ökonomischen Rahmenbedingungen der damaligen Zeit zu sehen. Noch zu Zeiten der klassischen Phase waren die Arbeitsbedingungen nicht nur im deutschsprachigen Raum unmenschlich. Man muss sich vorstellen, dass bis zu 18 Stunden am Tage gearbeitet wurde; selbst Kinder mussten bis zu 12 Stunden am Tag harte körperliche Arbeit verrichten! So wurden ab Mitte des 19. Jahrhunderts erste Forderungen nach Verbesserung der Arbeitsbedingungen laut. Erste Gewerkschaften entstanden und in dem, was heute Deutschland ist, wurde in den 70er Jahren zum ersten Mal die Forderung nach einem 8-Stunden-Tag gestellt. So kam es, dass in der nachklassischen Periode vielerorts bessere Arbeitsbedingungen herrschten, die allerdings noch in keinster Weise mit unseren heutigen vergleichbar sind.

Die Arbeiter in den Manufakturen hatten natürlich erkannt, dass die gläsernen Briefbeschwerer in der Bevölkerung begehrt waren; nur die klassischen Millefiori-Paperweights konnte sich außerhalb der gehobenen Schichten keiner leisten. Insofern waren die neuen Arbeitszeitregelungen unter anderem mit Arbeitspausen willkommen, in diesen Pausen einfache Paperweights herzustellen, welche man anschließend an Bekannte und Verwandte verkaufen oder aber auch verschenken konnte. Es soll gar nicht selten gewesen sein, dass diese einfachen Paperweights als Zahlungsmittel zum Beispiel in Kneipen benutzt wurden. Äußerlich waren diese Volkskunst-Paperweights einfach aber individuell gehalten. Neben den Blumenmotiven kamen immer auch persönliche Motive zur Anwendung. So wurden, wenn sie als Geburtstagsgeschenk verwendet werden sollten, Fotos des Beschenkten („Foto-Sulphides-Paperweights“) sowie Geburtstagszahlen oder Glückwünsche implementiert. Bekannt sind auch die sogenannten „Blasen-Paperweights“, Glaskugeln mit einer Hauptblase und mehreren Nebenblasen. Wenn dreidimensionale Tierdarstellungen oder Darstellungen von Köpfen implementiert wurden, die aus Keramik bestehen und heißem Glas trotzen können, so handelt es sich um „Sulphides-Paperweights“. Es ist verständlich, dass diese Volkskunst-Paperweights oder Pausen-Paperweights immer individuell und natürlich nicht in Serie angefertigt wurden. Insofern sind sie Unikate! Das allein macht sie wertvoll! Das individuelle Design setzte sich auch beim Schliff und der äußerlichen Form fort. Sie waren größer als die seriellen Paperweights und sie besaßen verschiedene Schliffebenen, waren facettiert wie zum Beispiel ein Bergkristall, mussten also gar nicht mal rund sein, besaßen oftmals eine konische Form oder liefen nach oben zu wie ein Blumenbuquett oder liefen gar spitz zu. Solche Paperweights sind im Gegensatz zu den klassischen Millefioris, deren Wert zum Teil in die Tausende geht, vielfach noch zu Preisen unter tausend Euro zu bekommen. Die nachklassische Phase kann man bis zum Beginn des 2. Weltkrieges annehmen.

Moderne Paperweights ab 1950

Die Zeit der modernen Paperweights begann mit den 50er Jahren. Aber so richtig los ging es erst in den 70ern, dies habe ich eingangs schon einmal erwähnt. Es gibt auch bei den modernen Paperweights solche, die sich durch Qualität auszeichnen, die sich an den klassischen Millefiori orientieren oder sogar neue kreieren sowie solche, die eher als Massenware und Geschenkartikel aus China importiert werden. Billige Artikel werden allerdings auch in Murano und Malta hergestellt.

An den qualitätvollen beteiligen sich immer noch die alten französischen Hersteller Baccarat und St. Louis. Sie sind ihrer Devise treu geblieben und produzieren im Luxus-Segment, meist mit limitierten Auflagen. Sie geben dazu auch Neuauflagen ihrer Klassiker heraus, die allemal sammelnswert sind. Ich vergleiche an dieser Stelle einfach mal mit den neu aufgelegten und limitierten Ausgaben zum Beispiel von Schuco und anderen Herstellern von Blechspielzeug, die selbst älteren Sammlern ihren Preis wert sind.

Aber es sind nicht nur diese bekannten französischen Manufakturen, es sind auch britische wie der englische Hersteller Whitefriars, den es bereits seit 1680 gibt.

Einen großen Namen erwarben sich in den 60er Jahren die schottischen Manufakturen. Die Geburtsstunde der schottischen Paperweight-Hersteller schlug allerdings schon im Jahre 1922. In diesem Jahre ging Salvador Ysart nach Crieff in Nordschottland, um bei John Moncrieff Ltd zu arbeiten. Hier schuf er die frühesten schottischen Paperweights. Im Jahre 1946 gründete er mit seinen Söhnen die Ysart Brothers Glass, die später in Vasart Glass umbenannt wurde. 1963 wurde der schottische Produzent Strathearn Glass Company als Nachfolger von Vasart Glass neu gegründet. Die Mehrheitsrechte lagen bei der Whiskeyfirma Teachers Whiskey. Als deren Manager Stuart Drysdale 1967 einen Bericht über französische antike Paperweights las, inspirierte ihn dies, ähnliche Paperweights herzustellen. Er und verschiedene andere Beschäftigte von Strathearn verließen die Firma und gründeten im Jahre 1968 Perthshire Paperweights. Aber die Gründungen gingen weiter. Perthshire arbeitete bis 2002. Danach gründete Peter McDougall, der einer der führenden Leute bei Perthshire und zuvor bei Strathearn war, das PmcD Glass Studio und produzierte dort Paperweights unter seinem eigenen Label. Ein anderer großer Hersteller schottischer Paperweights war John Deacons. Auch er verließ Strathearn 1967, um Perthshire mitzugründen. Er verließ 1978 Perthshire und gründete seine eigene Jay Glass Company, die bis 1983 unter den Labels Jay Glass, St.K (für St. Kilda) sowie JD (für John Deacons) produzierte. John Deacons produziert bis heute. Caithness Glass wurde 1961 von Robin Sinclair in Wick gegründet. Der Firma schlossen sich Paul Ysart und später Colin Terris an. 1980 übernahm Caithness die englische Firma Whitefriars. Caithness Glass selbst wurde 2004 von Edinburgh Crystal und 2006 von Dartington Crystal übernommen. Die Firma produziert wie Perthshire oder Selkirk qualitätvolle neoklassische und moderne Motive und bieten diese zumeist limitiert an. Allan Scott lernte bei Perthshire und schloss sich Jay Glass bei deren Gründung an. Er war dort für die Arbeiten an der Lampe verantwortlich. Nach der Schließung von Jay Glass im Jahre 1983 wechselte er zu Caithness Glass und blieb dort bis 2007. Eine weitere große schottische Manufaktur war Selkirk im gleichnamigen Ort. Sie wurde 1977 von Peter Holmes und Ron Hutchinson, zwei ehemaligen Mitarbeitern von Caithness, gegründet. Holmes lernte dort von 1963 unter Paul Ysart und blieb im Betrieb bis zu seinem Wechsel. Selkirk produzierte eine große Palette von Paperweights, angefangen von Lampenarbeiten über abstrakte Motive bis hin zu Millefioris. Auch Selkirk wurde von Edinburgh Crystal übernommen und produzierte noch bis 2006. Erwähnenswert wären in Schottland noch die Manufakturen Phoenix und William Manson.

In den USA sind seit 1972 Orient & Flume bekannt. Viele Glaskünstler arbeiten in den USA unabhängig und benutzen kleine Studio-Schmelzöfen. Unter Sammlern bekannt sind die Erdkugel-Paperweights des Studio Lundberg in Kalifornien sowie die amerikanischen Lampenarbeiten. Berühmte Künstler waren und sind Paul Stankard, Debbi Tarsitano oder Rick Ayotte.

In Europa wurde Lampenarbeiten kaum hergestellt. Hier wurde und wird eher geätzt, geschliffen und mit Emailmalerei gearbeitet. Bekannte Manufakturen sind Lauscha in Thüringen oder Eisch im Bayerischen Wald, Orrefors und Kosta in Schweden.

6 Kommentare über “Paperweights”

  1. A. Böhm schrieb:
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    Ich sammle seit etwa 20 Jahren Paperweights.Dabei bin ich nicht nach bekanntem Hersteller oder Wert vorgegangen, sondern habe genommen, was mir gefiel.Ich habe etwas mehr als 120 Kugeln und suche den Kontakt und Austausch mit anderen Interessierten, auch um Wert und Bedeutung meiner Schätze einschätzen zu können. Ich wohne in der Nähe von Dresden und würde mich über jede Kontaktaufnahme freuen.

  2. Felix Gehrmann schrieb:
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    Guten Tag,

    Kurz vor dem Umzug fand ich diesen Paperweight im Schrank welchen ich schon lange besitze. Nur wüsste ich nie was das überhaupt für ein Gegenstand ist.
    Beim googeln habe ich diesen hier leider nirgendwo gefunden.
    Kann mir bitte jemand helfen und weiß vielleicht woher er stammt, wie er heißt etc?

    Über antworten freue ich mich sehr.

    Vielen Dank!

  3. Dominik Siegwart schrieb:
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    Hallo, suche Paperweights der „Glashütte vorm. Gebr. Siegwart & Co.“ (Stolberg/Rheinland). Diese Stücke sind gemarkt mit „GS&CO“ oder „Patent Siegwart“ oder „Patent G S & C.“. Sie sind ovaler oder rechteckiger Form und zeigen Tiermotive, Menschen und vor allem Weltausstellungsareale (Wien 1873, Paris 1867).

  4. Volker Küenzli schrieb:
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    Werde meine Sammlung aufgeben und habe deshalb über 250 Paperweights, mit weissem, schwarzen, goldigem oder farbneutralem „Innenleben“,
    von zehn europäischen Manufakturen en bloc oder in Six.Packs, zu verkaufen.

    Bei Interesse bitte per Email kontaktieren:
    volker.kuenzli@bluewin.ch

  5. Hans Peters schrieb:
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    Hallo, wir haben schon seit jahrzehnten ein Paperweight bei uns im Haushalt, welches ich noch nirgends gesehen habe. Wenn jemand eine Idee hat woher ein solches Paperweight stammen könnte, wäre ich sehr erfreut und dankbar über eine Info. Das Paperweight folgende Maße : Durchmesser = 72 mm, Höhe = 66,3 mm und ein Gewicht von 519 Gramm.

    Ein Bild ist anbei.

    Mit freundlichem Gruß, Hans Peters

  6. Berthold Bauer schrieb:
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    Herzlichen Dank an sammeln-sammler.de! Nach vielen Jahren bin ich zufällig im Haus wieder auf ein Paperweight meiner Großeltern gestossen, das ich noch aus meiner Kindheit kannte. Durch Ihre
    Darstellungen unter Paperweight und Glas habe ich
    gelernt, dass die „Glaskugel“ wohl aus Böhmen und aus der Zeit um 1930 stammen könnte. Da ich kein Sammler von Paperwweights bin,möchte ich hier ein Bild einstellen. Vielleicht interessiert sich ein Sammler für das Paperweight.

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